Hier findet man Anschluss

Während herkömmliche Autos zum Betanken noch immer den Weg zu einer Tankstelle finden müssen, haben sich E-Autohersteller etwas Besonderes einfallen lassen: Laden wird mobil.

Einfach, bequem und schnell muss der Ladevorgang gehen – das sind die wichtig-sten Voraussetzungen, damit E-Autos in den nächsten Jahren den Markt weiter durchdringen können. Eine mangelnde Infrastruktur und der Faktor Zeit – die Lade-zeit bei Schnellladestationen beträgt derzeit rund zehn bis  30 Minuten – sind einige der Gründe,  die den schleppenden Start ins Elektrozeitalter erklären.
Etwa die Hälfte aller Autobesitzer verfügt zu Hause oder im Job über einen Parkplatz, wo das Anbringen von Ladevorrichtungen möglich ist, und der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur geht zügig voran. Hier sind meist Schnellladestationen vorgesehen, zu Hause oder am Firmenparkplatz kann aufgrund der Stehzeiten auch eine langsamere Alternative gewählt werden. Induktive Ladestationen, bei denen sogar das Anstecken an der Steckdose entfällt und das Parken auf einem Induktionsfeld schon den Ladevorgang auslöst, sind derzeit noch Zukunftsmusik.

Flexibilität, die zählt

Das Um und Auf für die effiziente E-Mobilität ist also eine funktionierende und flächendeckende Ladeinfrastruktur, die jetzt auch mobile Lade-lösungen für die Steckdose bietet. Smatrics oder Schrack bieten leicht verstaubare und gut zu transportierende 22 kW-Ladestationen an. Mitgeliefert werden Adapter, die das Laden bis 32 A an verschiedenen Stromanschlüssen möglich machen. Per Tastendruck und LED-Anzeige können verschiedene Ladeströme gewählt und die Ladung kann überwacht werden.
„Mit der mobilen Lade-Unit ist die Wallbox von der Hauswand ins Ladekabel gewan-drt und kann so an einer herkömmlichen 3-Phasen-Starkstomsteckdose das Auto in weniger als zwei Stunden aufladen. Das ist auch kostengünstig, denn die Ladung eines E-Autos mit einer durchschnittlichen Batteriekapazität von 20 kWh kostet am Haushaltsstrom im Schnitt 3,50 Euro“, erläutert Dr. Michael-Viktor Fischer, Geschäftsführer von Smatrics. Für Privatpersonen wird ein Zusatzbonus von 200 Euro gewährt, denn die intelligenten Ladekabel sind gefördert.