Celebrate good times, come on!

Immer mehr Menschen nutzen die Sommermonate, um nicht bloß am Strand zu liegen und Bräune zu schinden, sondern um in österreichische und internationale Metropolen oder kleine Dörfer zu reisen und dort im Rahmen von Festivals ihren Leidenschaften zu frönen.

Die Vielfalt der sommerlichen Festivallandschaft ist so  gigantisch groß, dass wir hier nur einige wenige, subjektiv ausgewählte Gustostückerl herauspicken können – ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit. Zahlreiche Websites und Suchmaschinen haben sich aber längst dieser Vielfalt gewidmet und machen die Suche einfacher. Hier sind unsere Tipps für Festivals auf der (Theater-) Bühne, rund um Musik, Kino und Tanz oder Performance.

Theater, Lesungen und Kabarett. Die Fülle der sommerlichen Theaterfestivals in Österreich ist mittlerweile schier unüber­blickbar. Einheimischen wie auch Urlaubsgästen wird damit Kulturelles abseits der üblichen Theatersaison geboten. Die  großen Festspiele in Salzburg oder Bregenz müssen wohl nicht mehr vorgestellt werden, doch auch an kleinen, feinen Events hat Österreich viel zu bieten. Alleine das Theaterfest Niederösterreich verheißt eine Vielfalt, die höchstens in Form von Gustostückerln genossen werden kann – und das in nur einem Bundesland. Dabei findet sich für jeden Geschmack etwas: Opern, Filme, Theater, Lesungen, Musicals, in Schlössern, auf Burgen, in Festzelten oder traditionsreichen Theaterhäusern. So geben die Raimundspiele in Gutenstein (www.raimundspiele.at)
„Der Verschwender“ unter der Regie von Veronika Glatzner und der künstlerischen Leitung von Andrea Eckert: klassisch österreichische Literatur von Ferdinand Raimund, laut André Heller der „Shakespeare Österreichs“, in einer spannenden Inszenierung mit klingenden Schauspielernamen und in einem herrlich idyllischen Ambiente. Hier wird regionale Wertschöpfung voll und ganz zelebriert; der kleine alpenländische Ort Gutenstein trumpft mit historischer Größe und liebenswerter familiärer Atmosphäre auf und bringt doch Aktuelles auf die Bühne. Wer dachte, die Zeit der großen Literaten des Biedermeier sei vorbei, wird eines Besseren belehrt. So treffsicher und entlarvend sind auch moderne Stücke nur selten.