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Zukunftsbranchen 2008/01

Endspurt am Schwarzen Meer

Sotschi ist das beliebteste Reiseziel der Russen. An die russische Riviera fährt jeder, der es sich leisten kann. Mit der Vergabe der Olympischen Spiele 2014 erfolgte aber auch der Startschuss für Investitionen in enormer Höhe, wovon zahlreiche österreichische Firmen profitieren wollen.

Neben dem milden Klima sind es vor allem die unterschiedlichen Freizeitaktivitäten, vom Badeurlaub über das Schifahren bis hin zu Kuraufenthalten, die Sotschi (auch Sochi, Sotchi) für Urlauber so attraktiv machen. Sotschi ist das subtropische russische Urlaubsparadies, voll mit Palmen und schwarzen Stränden. In Sotschi gibt es auch zahlreiche berühmte Kureinrichtungen und viele Kliniken. Sotschi ist für Russland, was die Riviera für Westeuropa bedeutet.
Der schwarzer Sand und Kieselstein-Strände erstrecken mehr als 30 Kilometer entlang der Küste vom Schwarzen Meer. Parallel dazu findet sich die Stadt. Sie ist damit die längste Stadt – nicht nur in Russland sondern auch auf dem ganzen Asiatischen Kontinent. „Sotschi bekommt die Spiele, wir bekommen die Aufträge“, prognostizierte ein österreichischer Bauunternehmer Wochen vor der Olympia-Entscheidung im Juli. Nun wurde zwar die Stadt am Schwarzen Meer zum Austragungsort der Winterspiele 2014 gekürt. Aber auch der zweite Teil könnte Wahrheit werden. Als Türöffner für Österreichs Geschäftswelt soll Skilegende Karl Schranz fungieren. Der Mann, der Wladimir Putin zum Du-Freund hat, ist Olympiaberater für Sotschi – wofür er eine hübsche Summe bekommen soll.

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