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Moderne Kunst im Europaviertel
Jetzt hat auch Luxemburg den Anschluss an die kreative Kunstszene in Europa gefunden. Das Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean, kurz Mudam, in Luxemburg öffnete am 2. Juli seine Türen. |
Dieses neue Museum für zeitgenössische Kunst unter der Leitung von Marie-Claude Beaud bietet ein Programm wechselnder Ausstellungen, das für alle Bereiche des aktuellen Schaffens offen ist.
Das Mudam ist das erste Museum für zeitgenössische Kunst in Luxemburg. Es wurde vollständig von Künstlern konzipiert und hat es sich zur Aufgabe gemacht, nah am Nerv der internationalen Kunstszene und der Entwicklung künstlerischer Praktiken zu bleiben. Das Leitkonzept des künstlerischen Programms trägt den Titel "Be the Artists' Guest". Dabei erhalten Künstler freie Hand, spezielle Werke für die verschiedenen Funktionsbereiche des Museums zu erarbeiten und zu verwirklichen: Sammlung, Ausstellung, Auditorium, Bildung, Café, Museumsshop, Empfang. "Be the Artists' Guest" umfasst sowohl die neuen Auftragswerke für die Eröffnungsausstellung als auch wechselnde Inszenierungen der Sammlungsbestände durch geladene Künstler. Die Eröffnungsausstellung "Eldorado", an der etwa sechzig Künstler beteiligt sind, stellt das Ergebnis der über fünfjährigen Recherche- und Aufbauarbeit des Leitkonzepts dar. Von den Werken der Sammlung bis zu den neuen Produktionen gibt sie einen vielschichtigen Überblick über das gegenwärtige künstlerische Schaffen: Gemälde, Skulpturen, Installationen, Klang, Video, Fotografie, Design, Grafik, Mode, neue Medien.
Die Sammlung des Museums widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Im direkten Bezug zur gegenwärtigen gesellschaftlichen Realität zeigt sie das Aufeinandertreffen der verschiedenen Techniken und Bedeutungen künstlerischer Produktionen auf. Zur Eröffnung des Museums zählt die Sammlung mehr als 230 Werke von etwa hundert internationalen Künstlern.
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