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Zukunftsbranchen 2009/07

 

Neue Serie: Starke Frauen


„Stärke“ steht laut Wiktionary für Kraft, Macht, Potenz, Vermögen – Attribute, die üblicherweise Männern zugeordnet werden. Und doch kennt jeder starke Frauen, die nicht durch Verletzlichkeit, Weichheit oder Schwäche punkten, sondern „ihren Mann stehen“ – die Sprache kann offensichtlich mit den Entwicklungen nicht Schritt halten. ZukunftsBranchen möchte Ihnen einige starke Frauen vorstellen, die mit ihrem Elan beeindrucken, Mut machen und anstecken. Sie haben sich von schwierigen Situationen nicht demotivieren lassen, sondern sie als neue Kraftquelle genutzt, um ihren Weg (weiter) zu gehen. Chapeau!

Erika Hütter, 50, und Nina Riess, 38
Gründerinnen des Weiberhofs

Die ersten Berufs- und Beziehungsjahre von Erika Hütter waren geprägt von der Kirche. Nach der Matura gründete Hütter eine Familie, bekam einen Sohn und eine Tochter und arbeitete in einer katholischen Basisgemeinde als Pfarrsekretärin. Diese Jahre brachten viel Lehrreiches und ein aktives Leben in der Glaubensgemeinschaft, das sich neuerlich veränderte, als Hütter übersiedelte und mit Anfang 30 das Lehramtstudium für Bildnerische Erziehung und Deutsch an der Pädagogischen Akademie in Wien absolvierte. Auch für Riess stellte die Kirche – zumindest bis zum 23. Lebensjahr – eine wesentliche Stütze dar. Seit ihrer Kindheit und besonders Jugend und im frühen Erwachsenenalter war Nina Riess in verschiedensten Vereinen und Gruppierungen aktiv, besonders im Bereich christlicher Kirchen. Nach der Matura an der HTL für Möbel und Innenausbau arbeitete Riess in diversen Jobs als Innenausstatterin, Mülltrennerin, Gitarrelehrerin und in anderen Berufen.

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