Laufen im Winter

War früher Laufen doch eher etwas für die warme Jahreszeit, gibt es nun immer mehr Hartgesottene, denen auch Kälte, Eis oder Schnee nicht die Lust am Rennen verderben.

Einerseits bleibt man dabei fit und hält sein Gewicht, andererseits ist gerade im Winter Bewegung an der frischen Luft eine willkommene Abwechslung zu überheizten Räumen oder überfüllten Fitnesszentren. Natürlich heißt es gerade im Winter, das Training bzw. Tempo den Bodenbedingungen anzupassen. Bei Schnee oder   tiefem Boden sollte man auf jeden Fall geeignetes Schuhwerk wählen, am besten rutschfeste Trailschuhe. Auch die Bekleidung gilt es zu optimieren: es gilt das Zwiebelprinzip, mehrere Schichten mit Funktionswäsche sind einem dicken Baumwollsweater klar vorzuziehen. Unter null Grad ist eine Mütze ratsam, vor allem bei längeren – mehr als eine Stunde – und langsameren Einheiten.
Ist es gar zu eisig oder zu tiefer Schnee, ist ein Laufband im Fitnesscenter eine  sichere Alternative. Zwar nicht jedermanns Sache, hilft es jedoch mit, die Verletzungsgefahr zu minimieren, die man bei rutschigem Untergrund nicht unterschätzen sollte.

Raus an die frische Luft! 

Und dann gilt es auch noch zu unterscheiden, ob man seine Form halten oder sich auf einen Wettbewerb vorbereiten möchte. Erstere sollten es keinesfalls übertreiben, allein die Bewegung an der frischen Luft ist schon bestens für den Kreislauf und stärkt das Immunsystem. Zwei bis drei Mal die Woche sind dabei eine sehr gute Frequenz. Wer sich jedoch auf einen Halbmarathon oder Marathon vorbereitet, kann auf einen der vielen Trainingsläufe zurückgreifen, die Laufvereine anbieten oder sich gleich einer Trainingsgruppe anschließen. Zu bedenken ist hier allerdings, dass im Winter viele Marathons im Süden oder gleich auf einem anderen Kontinent stattfinden, was wiederum bedeutet, dass man in der Kälte Europas trainiert und dann einen Wettkampf bei wesentlich wärmeren Temperaturen absolviert.