Digital und kreativ

Zum sechsten Mal in Folge trafen sich die jungen, kreativen Gewinnerteams des European Youth Awards (EYA) aus ganz Europa in Graz, um ihre digitalen Projekte, die einen positiven Impact auf die Gesellschaft haben, vorzustellen und zu diskutieren.


Mit seinem einzigartigen Ansatz und smarten Businessmodell, überzeugte das Projekt „Erase All Kittens“ – ein lustiges Spiel, das jungen Mädchen Programmieren beibringt – die Festival Jury und wurde damit zum EYA Young Digital Champion (Overall Winner) gewählt. Das diesjährige EYA Festival verzeichnete auch so viele Teilnehmer wie nie zuvor: Mehr als 300 Studierende und junge Leute sowie Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik lebten wahrlich das EYA Festivalmotto “United in Digital Creativity” und machten das Event zu einem Schmelztiegel digitaler Ideen und Kreativität.

Die Gewinnerprojekte 2017

17 digitale Start-Up Projekte aus ganz Europa und den angrenzenden Mittel­meerstaaten reisten nach Graz, um ihre Projekte den interna-tionalen Gästen und der Festivaljury zu präsentieren. Der gemeinsame Nenner der inhaltlich breit gefächerten Projektpalette: digitale Technologien smart und kreativ nutzen, um soziale Veränderungen und Entwicklungen anzuregen.
So verwandelt etwa das Gewinnerprojekt OTmotion aus Zypern in der Kategorie „Healthy Life” physiotherapeutische Übungen in ein spielerisches Erlebnis. SOS121 (Gewinner in der Spezialkategorie „Wasser”) aus Bosnien-Herzegowina wiederum unterstützt proaktiv die Hochwasserprophylaxe in betroffenen Regionen. Die App My Day aus dem Kosovo hilft hingegen Menschen mit Behinderung durch eine von Freiwilligen erstellte Übersicht, welche öffentlichen Gebäude in der Region barrierefrei zugänglich sind.

EYA 2017 Young Digital Champion. Leonie van der Linde überzeugte die Jury, ihr Projekt „Erase All Kittens” zum Gesamtsieger 2017 zu küren. „Erase All Kittens” widmet sich auf witzige und kreative Weise der Herausforderung, Interesse am Programmieren bei Mädchen im Alter von 8 bis 14 Jahren zu wecken. Das Projekt setzte sich aufgrund seiner optimalen Eignung für den Markt und dem erfolgsver-sprechenden Businessmodell durch, bereits von Beginn an eine sehr kleine Gebühr zu verlangen.