SERIE BILDUNGSSTANDORTE

In Linz beginnt’s!

Der viele Jahre alte Werbespruch für die Stadt Linz hat auch heute noch seine Gültig-keit, denn für viele junge Leute beginnt in Linz der erste Schritt ins Berufsleben. Unterstützung bekommen sie dafür von einem breiten Bildungsangebot, das auf Schwerpunkte setzt.


Die mit gut 200.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Österreichs hat ihr Image als graue Stahlstadt längst abgelegt. Wer Linz besucht, wird schnell feststellen, dass die vielen kulturellen Highlights wie Linzer Klangwolke, Brucknerfestival, Pflasterspektakel oder das Ars-Electronica-Festival mehr als nur Spuren hinterlassen haben. Linz war 2009 Kulturhauptstadt Europas und ist Creative City der UNESCO. Linz wirkt modern, jung, dynamisch und die vielen jungen Leute, die den Bildungsstandort nutzen, tragen wohl das ihre zu diesem Eindruck bei.

Schwerpunkte Pädagogik, Kunst und Technik. Bei der Betrachtung des Bildungs-angebotes fallen einige Schwerpunkte ins Auge: So liegt ein Fokus ganz klar auf pädagogischen Ausbildungen, die an mehreren Institutionen abgedeckt werden: Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Uni Linz oder auch Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung. Auch Kunst und Kultur kommen mit der Anton Bruckner Privatuniversität und der Katholischen Privat-Universität Linz nicht zu kurz. Technik stellt ebenfalls einen klaren Schwerpunkt dar – immerhin wurde das österreichweit erste Informatik-studium an der Uni Linz angeboten. Und auch das weltweit erste reine Mechatronik-Studium steht seit 1990 gemeinsam mit Industriepartnern wie der voestalpine auf dem Studienplan.
Die Johannes Kepler Universität Linz geht auf das Jahr 1966 zurück, ist also eine relativ junge Universität. Sie umfasst vier Fakultäten – Sozial- und Wirtschaftswissen-schaftliche, Rechtswissenschaftliche, Technisch-Naturwissenschaftliche und erst seit 2014 auch eine Medizinische Fakultät – und zwei Schulen, das Linz Institute of Technology (LIT) und die Linz School of Education. An 127 Instituten werden etwa 20.000 Studierende betreut, wobei die Rechts- und die „SoWi“-Fakultäten die größten sind..