FRANCHISE - Liegt voll im Trend!

Auch in den kommenden Jahren soll der derzeitige Aufwärtstrend anhalten, dies bestätigen aktuelle Umfragen sowie ansteigende Umsätze in der österreichischen Franchise-Wirtschaft.


Franchising hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der öster-reichischen Wirtschaft etabliert und zählt zu den erfolgreichsten Vertriebs-, Organisa-tions- und Wachstumsstrategien der Gegenwart. Dies wird auch durch den starken Zuwachs neuer Franchise-Systeme deutlich – seit 2015 ist die österreichische Fran-chise-Landschaft um sieben Prozent gewachsen und zählt mittlerweile 440 Systeme und 10.400 Franchise-Standorte im österreichischen Raum. Auch die Umsätze konn-ten dabei wesentlich gesteigert werden, blickt man auf das Jahr 2016, so konnten Netto-Umsätze von 9,3 Mrd. Euro erwirtschaftet werden. Und dieser positive Trend soll künftig anhalten, denn in den kommenden Jahren rechnen 76 Prozent der Sys-teme mit einem weiteren Umsatzwachstum und planen die Aufnahme neuer Franchise-Nehmer.
„Franchising hat sich zu einem unverzichtbaren Motor der österreichischen Wirtschaft etabliert, dieser Erfolg basiert auf der konsequent gelebten Partnerschaft selbstständiger Unternehmer, die das gleiche Ziel verfolgen. So arbeitet man  in einem wertschätzenden Miteinander kontinuierlich an der Entwicklung des gemein-samen Geschäftsmodells und wie man sieht, sind wir auf einem erfolgreichen Weg,“ so der Präsident des Österreichischen Franchiseverbandes Dkfm. (FH) Andreas Haider.

Junge Systeme, höherer Frauenanteil. Franchising erzielt aber nicht nur hervor-ragende wirtschaftliche Kennzahlen, sondern ist auch jung und dynamisch. Dies stellte sich in der Umfrage, die vom Österreichischen Franchiseverband und der WKO in Auftrag gegeben und von der Privatuniversität Schloss Seeburg durchgeführt wurde, heraus. Die Ergebnisse der Studie haben gezeigt, dass sich über zwei Drittel aller Franchising-Systeme in der Aufbau- und Expansionsphase befinden. Ebenso gilt Franchising als  österreichische Spezialität, denn 60 Prozent der in Österreich aktiven Systeme wurden auch in Österreich gegründet. Weiters handelt es sich hier um junge Wirtschaftsprozesse, jung deshalb, weil sich 80 Prozent der Systeme erst mit dem Jahr 2000 oder später auf dem heimischen Markt etabliert haben.