„Ich habe Spaß an der Arbeit“

Die im März von Great Place to Work® veröffentlichte Liste „Österreichs Beste Arbeitgeber 2015“ enthält Unternehmen verschiedenster Größen und Branchen, die eine hervorragende Arbeitsplatzkultur aufweisen.

Bereits zum 13. Mal wurden „Österreichs Beste Arbeitgeber“ vom Great Place to Work® Institut ausgezeichnet.  Die Wertung für diese Auszeichnung basiert auf der weltweit durchgeführten Benchmarkstudie, mit der die Ausprägung der Werte Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung im Unternehmen bewertet werden. Sie sind – wie in jahrelangen Forschungen bewiesen wurde – die Basis für eine von Vertrauen geprägte Unternehmenskultur.
Rund 30.000 Personen wurden befragt und die Informationen zu den durchgeführten Personalmaßnahmen von 64 Unternehmen flossen in den Wettbewerb ein. Die Hälfte – also 32 heimische Unternehmen – sind jetzt offiziell „Österreichs Beste Arbeitgeber 2015“. So erhält das Statement „Ich habe Spaß an der Arbeit“ bei den Besten eine Zustimmung von 83% während es bei den nicht ausgezeichneten Unternehmen ganze 16 Prozentpunkte weniger sind. Auch die Treue der Mitarbeitenden wurde mit dem Statement „Ich möchte hier noch lange arbeiten“ hinterfragt. Generell ist die Generation Y (unter 35 Jahren) weniger verbindlich im Bleiben als die über 35jährigen, die dieser Aussage mit 91% zustimmen. 7 % weniger sind es bei der jungen Generation, ein Wert der jedoch seit 2012 im Steigen ist und auch hier eine zunehmende Treue zum Unternehmen signalisiert.

Wichtig: Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben

Besonders ausgeprägt sind die Unterschiede zwischen ausgezeichneten und nicht ausgezeichneten Unternehmen, wenn es um das Thema Kündigung geht. Die Zustimmung, dass Kündigung der letzte Weg ist, ist bei den ausgezeichneten Unternehmen im Vergleich zu 2012 deutlich gestiegen – im Gegensatz dazu bei den nicht ausgezeichneten gesunken. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass eine vertrauensbasierte Arbeitsplatzkultur Arbeitsplatzsicherheit verleiht, wohingegen eine noch weniger entwickelte Arbeitsplatzkultur gerade in dieser Frage geringeres Vertrauen vermittelt.