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Zukunftsbranchen 2008/02

Mazedonien im Aufbruch


Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien ist eines der kleinsten Länder Europas. Seit Dezember 2005 ist das Land offizieller EU-Beitritts­kandidat und unternimmt große Anstrengungen, ausländische Investments zu erhalten.

Die Wirtschaftsentwicklung ist grundsätzlich positiv, verläuft aber deutlich langsamer als in den anderen Ländern Südosteuropas. Wirtschaftsstrukturell ist das Land noch sehr stark vom primären Sektor und einem (export)schwachen produzierenden Sektor abhängig. Das mazedonische Bruttoinlandsprodukt wuchs 2005 um 3,8% und 2006 um 3,1%, die Prognosen für die kommenden Jahre sehen ein Wirtschaftswachstum von jeweils rund 4 bis 5% voraus.
Die demografische Entwicklung der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien war in den vergangenen Jahren durch Stagnation bzw. geringfügige Bevölkerungszunahmen gekennzeichnet, die Alterstruktur weist überdurchschnittlich hohe Anteile der unter-25-jährigen Wohnbevölkerung auf. Auch für Mazedonien sagen Bevölkerungsprognosen ein Schrumpfen der Wohnbevölkerung voraus. Das Niveau der Arbeitslosigkeit (LFS) ist im Vergleich mit den 2004 bzw. 2007 beigetretenen neuen EU-Mitgliedsländern äußerst hoch, für 2006 wird eine Arbeitslosenquote von 36,6% ausgewiesen, Prognosen zufolge wird die Arbeitslosenquote in den folgenden Jahren leicht sinken.

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