Zukunftsbranchen Nr. 01/2007 zb

as Die große Gelegenheit
Zypern ist nicht nur ein Urlaubsparadies mit mehr als dreihundert Sonnentagen im Jahr. Die Wirtschafts-entwicklung ist inzwischen so gut, dass Geschäfte auf Zypern immer lukrativer werden.

Auch wenn die Insel im östlichen Mittelmeer nach wie vor in einen griechischen und einen türkischen Bereich geteilt ist, gibt es doch Optimismus, diese Trennung, die seit dem Einmarsch türkischer Truppen 1974 im Nordteil besteht, bald überwinden zu können. Am 1. Mai 2004 ist Zypern gemeinsam mit neun anderen Ländern der EU beigetreten, EU-Regeln und -Gesetze gelten aber nur im griechisch-zypriotischen Südteil. In diesem boomt die Wirtschaft regelrecht.
2006 betrug die Inflationsrate lediglich 2,6% bei einem Wirtschaftswachstum von 3,7% und einer Arbeitslosenrate von nur 4,8%. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen liegt sogar nur bei 1%, wodurch in manchen Sektoren bereits ein Arbeitskräftemangel aufgetreten ist. So meint Kostas Christofides vom zypriotischen Unternehmerverband, die Regierung unter Ministerpräsident Tassos Papadopoulos müsse ihre restriktive Haltung betreffend den Zuwanderungsmöglichkeiten von Arbeitskräften aus Nicht-EU-Ländern lockern, sonst wäre ein zunehmender Mangel ein qualifizierten Fachkräften die Folge. Abhilfe verspricht er sich von der EU-Mitgliedschaft Rumäniens und Bulgariens seit 1. Jänner 2007, denn aus diesen Ländern könnten Fachkräfte jederzeit nach Zypern kommen. Auch Griechenland hat den Arbeitsmarkt für die neuen Mitglieder fast völlig geöffnet.

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