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Zukunftsbranchen 2009/12

 

Studienabbruch: Eine gescheite(rte) Existenz?


Ein Studienabbruch ist kein Weltuntergang, doch erschwert er den Einstieg in die Arbeitswelt. Individuelle Strategien, wie der Weg doch noch zum Traumjob führen kann, sind gefragt!
Der Anteil der Studienabbrecher liegt in Österreich bei etwa 40%. Damit liegt die „Drop-Out“-Quote hierzulande deutlich höher als in anderen europäischen Ländern. Als häufigste Gründe für den Abbruch des Studiums werden die schlechten Studienbedingungen und massive finanzielle Probleme genannt. Doch was tun, wenn man zwar einige Semester auf der Universität verbracht hat, aber keinen Abschluss vorweisen kann?

Studienabbrecher sind keine Versager!
Eines steht fest: Studienabbrecher sind keine Versager! Doch der Einstieg ins Berufsleben gestaltet sich für sie sicher schwieriger als für erfolgreiche Absolventen. Wie sind die Jobchancen für Studienabbrecher realistisch einzuschätzen? Dazu Judith Novak, Geschäftsführende Gesellschafterin ihres eigenen Personalberatungsunternehmens, ANOVA HR-Consulting GmbH: „Der Arbeitsmarkt ist vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise noch härter geworden. Da ist eine abgeschlossene Ausbildung wichtiger denn je. Es geht aus meiner Sicht nicht ausschließlich um den akademischen Abschluss. Wichtiger ist es zu überlegen, welche Ausbildung von den Inhalten und auch der Bildungsform zu mir passt.

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