Starke Abwehr…?

… hat aktuell nicht viel mit Fußball zu tun und ist dennoch in aller Munde. Im Mittelpunkt: das Immunsystem, das sich gegen Krankheitserreger rüstet. Die besten Tipps, was es wider-standsfähig macht und worauf Sie besser verzichten sollten.


Um unsere Abwehrkräfte mit den richtigen Maßnahmen auf Vordermann zu bringen, lohnt es sich durchaus, ihre Funktionsweise näher kennenzulernen. Unser Immunsystem ist ein komplexes Zusammenspiel von Abwehrmechanismen. Im Krankheitsfall läuft der Körper auf Hochtouren – das ist auch die einfache Erklärung, warum wir uns bei Infekten wie Erkältun-gen, Fieber oder Bronchitis müde und abgeschlagen fühlen. Wenn Keime die natürlichen Barrieren wie Schleimhäute, Haut oder Augen einmal überwunden haben, dann stehen Abwehrzellen zur Verfügung und starten mit ihrer Arbeit.
Dabei wird zwischen zwei Formen der Immunabwehr unterschieden: Die angeborene oder unspezifische Abwehr besitzen wir von Geburt an. Mit den sogenannten Fress- und natürli-chen Killerzellen können eingedrungene Erreger aller Art sehr schnell und teilweise auch direkt – etwa bei einer kleinen Schnittwunde in der Haut – unschädlich gemacht werden.
Die erworbene oder spezifische Abwehr umfasst dabei Zellen wie B- und T-Lymphozyten,
die bereits in der Vergangenheit in Kontakt mit Erregern gekommen sind und nun die Informationen haben, um einem erneuten Angriff mit gleichen oder ähnlichen Strukturen zu begegnen. Das heißt: Das Immunsystem ist lernfähig und kann dabei durchaus auch unter-stützt werden. Und: Es handelt sich um ein komplexes Zusammenspiel von Organen, Zellen und Molekülen. Wer also an einer Stelle ansetzt, hat gute Chancen die positive Wirkung in vielerlei Hinsicht zu spüren.

So wirken natürliche Barrieren.
Allen voran ist es die Haut, die als Schutzmantel verhindert, dass an der Oberfläche Keime in den Körper eindringen. Sie ist das größte Organ und damit vielfältigen Chancen ausgesetzt, dass sich Krankheitserreger ihren Platz suchen. Gerade in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, mit passenden Pflegeprodukten Risse und trockene Hautstellen gut zu versorgen. Häufiges Händewaschen – und das sollten wir nicht erst seit März 2020 regelmäßig machen – reduziert ebenfalls die Chance für Viren und Bakterien, in den Körper zu gelangen.


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