Lebensmittel: Luft

Wir verbringen gerade jetzt sehr viel Zeit in Innenräumen und machen uns dennoch wenig Gedanken um deren Luftqualität. Fakt ist, dass schadstofffreie Räume die Leistungsfähigkeit und Vitalität steigern.


Die aktuelle Situation stellt sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber vor neue Herausfor-derungen. Viele der Unternehmen folgten dem Rat der Gesundheitsexperten und schickten ihre Mitarbeiter ins Home-Office. Es sind aber nicht nur die Technik oder das Mobiliar allein, welche ein produktives und angenehmes Arbeiten zu Hause beeinflussen. Auch die Raumluft beeinträchtigt das Arbeitsklima und wirkt sich auf die Gesundheit und das Gemüt aus.
„Derzeit ist Home-Office zwar in aller Munde, meist ist es jedoch eher ein improvisiertes „Office“. Eine räumliche Abgrenzung und die adäquate Infrastruktur sind meist nicht gege-ben“, erläutert Dr. Heinz Fuchsig, Arbeits- und Umweltmediziner und Partner der unabhän-gigen Plattform MeineRaumluft.at. „Daher ist es umso wichtiger zu Hause auf ein gesundes Raumklima zu achten, um so Produktivität und Freude an der Arbeit beizubehalten.“

Die wichtigsten Tipps für ein gesundes Home-Office:


Händewaschen nicht vergessen. Ein neues Ritual wird bald auch gelebte Gewohnheit. Vor und auch nach der Arbeit im Home-Office die Hände waschen. Milde Waschlotionen bringen ähnlich gute Erfolge, noch dazu werden Viren vermutlich zu 90 Prozent über durch Tröpfchen in der Luft übertragen, und nicht über die Handflächen.

Reduzieren Sie die Staubfänger. Sei es der mit Papier und Ordnern überladene Schreibtisch, selten genutzte Gegenstände und kaum beachtete Deko-Elemente. Achten Sie darauf, dass auf dem Schreibtisch und in den Regalen nichts Überflüssiges herumsteht. Regelmäßiges Staubsaugen entlastet die Atemwege ebenso wie regelmäßiges Lüften. Allergiker sollten in der pollenarmen Zeit lüften, also in der Stadt am Morgen und am Land spätabends.

Lüften Sie wirklich regelmäßig. Wichtig um Schadstoffe von Innen und Außen zu vermeiden und so für eine gesunde Luft im Home-Office zu sorgen, ist auch ein regelmäßiges Lüften, idealerweise das sogenannte Stoßlüften. Die Dauer richtet sich nach den Außentemperatu-ren. Als Richtschnur gilt, je wärmer die Außentemperatur, desto länger sollten Sie lüften.


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