Pakete auf die Reise schicken

In unserer globalisierten Welt erfolgt der Konsum beinahe grenzenlos. Fast alles, was es zu kaufen gibt, kann versandt werden. Auch wenn Information, Werbung und Bestellung mehr und mehr online erfolgen, die Waren selbst gehen analog auf die Reise. Damit Post und Pakete ihre Ziele finden, gibt es den Lehrberuf der Nah und Distributionslogistik.


Post und Paketdienstleistungsunternehmen haben Hochkonjunktur – und ein Ende des Trends ist derzeit nicht absehbar. Damit der Versand und die Verteilung reibungslos ablaufen, sind Nah und Distributionslogistiker gefragt, die sich um Post und Paketbearbeitung, Kundenberatung und Zustellung kümmern. Sie nehmen im Kunden und Servicebereich Postsendungen entgegen, beraten Kunden über Versandmöglichkeiten und verkaufen Zusatzprodukte. In den Verteilzentren sortieren sie Briefe und Pakete händisch und mit Unterstützung automatisierter Anlagen. Sie steuern und überwachen diese Anlagen und verschiedene Transportmittel und greifen bei Störungen ein. Im Zustelldienst bringen sie die Postsendungen an die Empfänger. Nah und Distributionslogistiker arbeiten in Postfilialen und anderen Servicestellen im Schalterdienst und in Verteilzentren im Team mit Berufskollegen und sind im Zustelldienst viel unterwegs. Dabei haben sie direkten Kontakt zu Kunden.

Größter Arbeitgeber: Post AG.
Christa Schuh ist im Lehrlingsmanagement der Österreichischen Post AG tätig und betreut die Lehrlinge der Nah und Distributionslogistik im Unternehmen. „Im neuen Lehrberuf Nah und Distributionslogistik gibt es bei der Österreichischen Post AG 23 Lehrlinge, die mit 2. September 2019 ihre Lehre begonnen   haben“, so Schuh. „Die ersten Lehrlinge sind sehr motiviert und interessiert, wir haben durchwegs positive Erfahrungen gesammelt. Derzeit ist ein Teil der Lehrlinge in der Distribution, arbeitet im Innendienst bzw. begleitet Zusteller bei deren Tour. Eine zweite Gruppe ist seit Anfang November in der Berufsschule und erhält die ersten theoretischen Inputs zur Logistik.“


Weiter geht es in der aktuellen Print-Ausgabe.