Klima im Ausbildungsfokus

Unser Klima steht im Zentrum von immer mehr Aktivitäten, die besonders häufig von jungen Menschen initiiert werden. Dass kein Weg an neuen Strategien, raschem Handeln und jedenfalls flächendeckendem Umdenken vorbeiführt, belegen nicht zuletzt tägliche Hiobsbotschaften, die deutlich machen, wie sehr unsere Erde leidet. Diese Themen zum Fokus der zukünftigen Berufsausbildung zu machen, wird für Jugendliche immer attraktiver.


Fridays For Future, Greta Thunberg, Gletscherschmelze, Artensterben – Stichworte, die umgehend Assoziationen in Sachen Klimaschutz auslösen – fungieren als mahnende Zeigefinger, was uns blüht, wenn wir nicht schleunigst umdenken. Junge Menschen auf der ganzen Welt machen sich stark für mehr Umwelt und Klimaschutz. Es ist immerhin auch ihre Welt, die Generationen davor an den ökologischen Abgrund   gebracht haben. Ausbildungen, die sich mehr oder weniger um den Klimaschutz drehen, haben Hochkonjunktur – und das ist auch gut so, denn wir müssen rasch handeln.

Basis für die Zukunft.
Auf Hochschulebene tut sich schon seit einigen Jahren einiges. An der Universität für Bodenkultur wurde im Jahr 2003 „Bio und Ressourcenmanagement“ eingeführt. Bis 2015 hat sich die Studierendenzahl beinahe verfünfzigfacht. Umwelt und Bioressourcenmanagement, Holz und Forstwirtschaft, Meteorologie, Atmosphärenwissenschaften, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft oder Green.Building.Solutions schlagen durchwegs in dieselbe Kerbe, aber auch Umweltsystemwissenschaften, Geografie: Globaler Wandel – regionale Nachhaltigkeit oder Geoinformation und Umwelttechnologien sowie zahllose weitere Studienprogramme versprechen gute Jobchancen und Berufe am Puls der Zeit. Auch Fachhochschulen bieten Ausbildungsschienen, die direkt oder indirekt den Klimaschutz in den Fokus stellen: Energie und Umweltwirtschaft, Bio, Verfahrens und Umwelttechnik, Energie, Mobilitäts und Umweltmanagement sind beispielsweise im Angebot.

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