Mit einer IT-Lehre mitten ins Leben

Interesse fürs Programmieren, mathematisches Verständnis, logisches und analytisches Denken – wer diese Grundvoraussetzungen für eine Informationstechnologie-Lehre mitbringt, sollte unbedingt weiterlesen.


Laut Schätzungen fehlen derzeit rund 10.000 ausgebildete IT-Spezialisten in Österreich. „Mit einer IT-Lehre bekommen junge Menschen das beglückende Gefühl, gefordert und gefragt zu sein. Dank der dualen Ausbil-dung werden sie optimal auf die Zukunft vorbereitet und verdienen vom ersten Tag an ihr eigenes Geld“, betont Mag. Martin Puaschitz, Obmann der Wiener Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT Wien).
Tatsächlich ist die im Kollektivvertrag festgelegte Lehrlingsentschädigung mit mindestens 1300 Euro pro Monat im 4. Lehrjahr relativ attraktiv. Aufgrund der anspruchsvollen Aufgaben ist die Lehrzeit zwar etwas länger als in manchen anderen Branchen, allerdings sind gut ausgebildete Informationstechniker auch sehr gefragt. „Zukunftsfit bleibt man in der IT-Branche nur durch lebenslanges Lernen. Doch für junge Menschen, die sich sehr für das Thema interessieren, wird das ständige Lernen sogar als sehr angenehm empfunden. Viele haben das Gefühl, das Hobby zum Beruf ge­macht zu haben“, unterstreicht Puaschitz, der selbst ein IT-Unternehmen leitet und als Praktiker weiß, wovon er spricht. Der Branchenvertreter der Wiener IT-Betriebe hat noch einige Tipps parat, damit der optimale Start ins Berufsleben gelingt.

Den richtigen IT-Zweig wählen.
„Eine der wichtigsten Weichenstellungen ist die Wahl des passenden IT-Zweiges, wobei parallel dazu gleich nach einem passenden Lehrbetrieb Ausschau gehalten werden sollte“, erklärt Puaschitz. Gibt es in einem IT-Bereich viele offene Lehrstellen, sei das ein Indiz, dass dort auch die späteren Berufschancen größer sein könnten. Aufgrund der unterschiedlichen Einsatzgebiete und der sich ständig wandelnden Branche wurden die IT-Lehrberufe zuletzt noch moderner gestaltet.