Hybrid in den Corona-Herbst

Ein Mix aus Online- und Präsenzbetrieb kennzeichnet das Wintersemester 2020/21 an Österreichs Hochschulen.


So viel Präsenz wie möglich, so viel Distanz wie notwendig – unter diesem Motto steht das Wintersemester 2020/21 an den heimischen Universitäten und Fachhoch-schulen. „Wir setzen auf einen Hybridbetrieb und auf Prävention“, sagt Prof. (FH) Mag. Dr. Erwin Gollner, MPH, MBA, Studiengangsleitung und Departmentleitung Gesundheit an der FH Burgenland. Basierend auf dem 59 Seiten umfassenden „Leitfaden für den gesicherten Hochschulbetrieb“ des Bildungsministeriums, der kon-krete Empfehlungen dafür enthält, wie der gesamte Hochschulbetrieb – von der Lehre über Bibliotheks- und Labor-  betrieb bis zur Forschung – in den vier Ampelphasen organisiert werden könnte, sei ein entsprechendes Konzept erarbeitet worden.

Einbahnsysteme & Bodenmarkierungen. Dieses sieht eine Mischung aus An-wesenheit und Distanzlehre vor, wobei die Distanzlehre im Prinzip überwiegt. So liege letztere im Gesundheitsbereich beispielsweise bei 60 Prozent, in den wirtschaftlich-technischen Bereichen hingegen bei 70 bis 80 Prozent. Die Präsenzlehre der   jeweiligen Bereiche sei darüber hinaus auf jeweils zwei Tage in der Woche beschränkt, um Überlagerungen zu vermeiden.
Darüber hinaus gelten in den Präsenzphasen an beiden Standorten der FH Burgen-land in Pinkafeld und Eisenstadt strenge Regeln: Unterschiedliche Ein- und Ausgänge sowie Einbahnsysteme und Bodenmarkierungen helfen, Staus zu vermeiden und die Anwesenden ohne Umwege in die jeweiligen Räumlichkeiten zu leiten. Abstände von zwei Metern zwischen den Tischen sowie eine Art Coachingzone für Lehrende tragen dazu bei, Dichte herauszunehmen. Darüber hinaus muss am gesamten Gelände, mit Ausnahme des Sitzplatzes, ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. „Nachdem bei uns Studierende aus 22 politischen Bezirken einpendeln, legen wir ihnen nahe, auch bei Fahrgemeinschaften eine Maske zu tragen“, sagt Gollner.


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