Matura – und dann?

Ein freiwilliges Umweltjahr bietet Berufsorientierung und Zivildienstersatz im Umweltbereich.

Tausende Maturanten stehen zurzeit wieder vor der Entscheidung, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll. Für Unentschlossene bietet das Freiwillige Umweltjahr (FUJ) eine perfekte Möglichkeit, sich zu orientieren und praktische Berufserfahrungen zu sammeln. Für junge Männer besonders interessant, denn das FUJ wird auch als ein Zivildienstersatz angerechnet!
Sechs bis zwölf Monate engagieren sich die Freiwilligen beim FUJ österreichweit in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit. Für den Einsatz stehen über 50 gemeinnützige Organisationen zur Auswahl, darunter Umwelt-NGOs, Nationalparks und Tierschutzeinrichtungen. Die Tätigkeiten selbst sind dabei sehr unterschiedlich und reichen je nach Einsatzstelle von Veranstaltungsmanagement über Tierpflege bis hin zu gärtnerischen Tätigkeiten.
Während des Freiwilligeneinsatzes sind die Teilnehmer 34 Stunden pro Woche für die Organisation tätig und erhalten dafür Familienbeihilfe, Taschengeld, Verpflegung, Fahrtkosten sowie – nach Vereinbarung – Unterkunft. Während des Einsatzes sind die Freiwilligen unfall-, kranken- und pensionsversichert.  
Parallel zum Freiwilligeneinsatz absolvieren die Teilnehmer den begleitenden „FUJ-Lehrgang“ mit den Schwerpunkten Berufsorientierung, Persönlichkeitsentwicklung, Projektmanagement und Umweltbildung. Für 2019/20 sind noch einige Einsatzplätze verfügbar. Interessierte finden die Liste der Einsatzstellen und freien Plätze auf www.jugendumwelt.at/einsatzstellen/karte
Das Freiwillige Umweltjahr ist ein Projekt der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP und wird finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie allen Bundesländern. Weitere Informationen und Statements ehemaliger Freiwilliger: www.fuj.at