Elementarpädagogik ins Schulwesen integrieren

Elisabeth Tauber, 24, wird das Studium „Sozialmanagement in der Elementar­pädagogik“ Ende März am FH Campus Wien abschließen.

Das berufsbegleitende Bachelorstudium „Sozialmanagement in der Elementar­pädagogik“ an der FH Campus Wien ist das erste Studium für ausgebildete Kindergarten­pädagogInnen mit Berufs- und Leitungserfahrung. Warum haben Sie sich dafür entschieden und haben sich Ihre Erwartungen erfüllt?

Ich habe mich für das berufsbegleitende Studium am FH Campus Wien entschieden, da ich in jungen Jahren eine Leitungsposten im Kindergarten übernehmen möchte und als Fachlehrerin an einer Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik (BAfEP) arbeiten will. Oft benötigt man dazu einige Berufsjahre und ein gewisses Alter.

Ich möchte zeigen, dass auch junge PädagogInnen die benötigten fachlichen Kom­pe­tenzen aufweisen und somit gut qualifiziert dafür sind. Durch dieses Studium habe ich nicht nur für den Kindergarten gelernt, sondern auch für das Miteinander in der Gesellschaft. Die Erwartungen wurden übertroffen, auch wenn es berufsbegleitend teilweise sehr anstrengend war. Ich werde den Austausch und die stetigen Reflexionen sowie die neu entwickelten Sichtweisen sehr vermissen.

Wo arbeiten Sie derzeit und was für Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?

Begonnen habe ich meine Karriere bei einem privaten Träger in Wien. Ich war gruppenführende Elementarpädagogin und stellvertretende Leitung. Hier merkte ich, dass ich mehr will und auch kann. Aufgrund meines Studiums verringerte ich meine Arbeitszeit und wechselte zu einem neuen Träger in Wien. Ich merkte schnell, dass es unterschiedliche Anforderungen und Herausforderungen bei den Trägern gibt. Nicht nur durch den Träger sind Unterschiede gegeben, sondern auch in welchem Bezirk der Standort des Kindergartens ist.